Die Vorlesungsreihe widmet sich gegenwärtigen Trends der Abwendung von demokratischen Prinzipien und Rechtsstaatlichkeit sowie der Entmenschlichung vermeintlich gefährlicher Personen. In einer Zeit, in der sich multiple existenzielle Krisen überlagern, gegenseitig verschärfen und gleichzeitig im solidarischen Miteinander bearbeitet werden müssten, erleben wir entmutigende Politiken der Spaltung und Destruktion. Diese Dynamiken, die sich konkret an unterschiedlichen Schauplätzen und transdisziplinär beobachten lassen, bilden Anlass und Hintergrund für die semesterübergreifende Reihe im Wintersemester 2025/26 und Sommersemester 2026.
Der Begriff „Faschismus“ ruft meist Assoziationen zu klar umrissenen historischen und geographischen Kontexten hervor, ist jedoch für die Analyse gegenwärtiger Entwicklungen umstritten. Mit „Faschisierung“ wählen wir bewusst einen prozessualen Ansatz, der nicht auf Gleichsetzung mit dem deutschen oder italienischen Faschismus oder ihren kolonialen Vorläufern und Kontinuitäten abzielt. Vielmehr sollen Tendenzen aufgezeigt und analysiert werden, deren originäre Einstiege ebenso offen sind wie die Endpunkte, die nicht zuletzt von unserem Handeln abhängen. Die Reihe fragt: Wie lassen sich aktuelle Konflikte und Kräfteverhältnisse verstehen? Welche Strukturen und Machtbeziehungen befeuern faschisierende Dynamiken und welche können ihnen entgegentreten? Und wie verlaufen Prozesse der Faschisierung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern und Kontexten – national wie international? Neben analytischen Perspektiven (historisch, empirisch und theoretisch) werden auch Gegenstrategien diskutiert.
Die semesterübergreifende Vorlesungsreihe (Wintersemester 2025/26 und Sommersemester 2026) findet an verschiedenen Universitäten in Deutschland und Österreich statt, ist für alle Interessierten offen und wird hybrid übertragen, um eine breite, kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Faschisierung zu ermöglichen. Sie wird organisiert von der AG „Was ist Faschisierung“ der Allianz für Kritische und Solidarische Wissenschaft (KriSol).
18 Uhr c.t.
Vor Ort:
Universität Bremen
Enrique-Schmidt-Str 7
28359 Bremen
SFG Raum 1040
und online: Link folgt
Diskussion mit
Vanessa Thompson,
Daniel Loick,
Alberto Toscano
19 Uhr c.t.
Moderation: Bafta Sarbo und Jule Ulbricht
Vor Ort:
Spore Initiative
Hermannstraße 86
12051 Berlin
und online: Link folgt
19 Uhr c.t.
Vor Ort:
Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
Meierottostraße 8
10719 Berlin
Eberhard-Lämmert-Saal
und online: Link folgt
18 Uhr c.t.
Vor Ort:
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
Beim Schlump 83
20144 Hamburg
Raum 2/23
und online: Link folgt
18 Uhr c.t.
Vor Ort:
Universität für angewandte Kunst Wien
Oskar Kokoschka Platz 2
1010 Wien
Hörsaal 1
und online: Link folgt
Diskussion mit
Eleonora Roldán Mendívil (Politikwissenschaftlerin und Politische Bildnerin),
Alex Demirović (Sozialwissenschaftler/Gesellschaftstheoretiker),
Anna (NS-Verherrlichung stoppen)
18–20.30 Uhr
Moderation: Felix Axster und Anne Menzel
Vor Ort:
Institut für Europäische Ethnologie, HU Berlin
Anton-Wilhelm-Amo-Straße 40-41
10117 Berlin
Raum 408
und online: Link folgt
18–20 Uhr
Vor Ort:
Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin
Raum KAI 1315
Kaiserin-Augusta-Allee 104–106
10553 Berlin
Eine Aufzeichnung des Vortrags ist ↗ hier abrufbar.
18–20 Uhr
Vor Ort:
Universität für angewandte Kunst Wien
Hörsaal 1, EG
Oskar-Kokoschka-Platz 2
1010 Wien
Dieser Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst-Forschung-Geschlecht“ der Universität für Angewandte Kunst Wien statt.
18–20 Uhr
Vor Ort:
Medientheater, Humboldt-Universität zu Berlin
Georgenstraße 47
10117 Berlin
Dieser Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung „Prompting Fascism. Medien/Theorien des neuen Faschismus“ an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
Eine Aufzeichnung des Vortrags ist ↗ hier abrufbar.
18–20 Uhr
Vor Ort:
Zentrum für Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg
2. Stock (Dekanatssaal)
Ketzerbach 62
35037 Marburg
Eine Aufzeichnung des Vortrags ist ↗ hier abrufbar.
16–18 Uhr
Vor Ort:
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
Raum 2/23
Beim Schlump 83
20144 Hamburg
Eine Aufzeichnung des Vortrags ist ↗ hier abrufbar.
Die Vorlesungsreihe widmet sich gegenwärtigen Trends der Abwendung von demokratischen Prinzipien und Rechtsstaatlichkeit sowie der Entmenschlichung vermeintlich gefährlicher Personen. In einer Zeit, in der sich multiple existenzielle Krisen überlagern, gegenseitig verschärfen und gleichzeitig im solidarischen Miteinander bearbeitet werden müssten, erleben wir entmutigende Politiken der Spaltung und Destruktion. Diese Dynamiken, die sich konkret an unterschiedlichen Schauplätzen und transdisziplinär beobachten lassen, bilden Anlass und Hintergrund für die semesterübergreifende Reihe im Wintersemester 2025/26 und Sommersemester 2026.
Der Begriff „Faschismus“ ruft meist Assoziationen zu klar umrissenen historischen und geographischen Kontexten hervor, ist jedoch für die Analyse gegenwärtiger Entwicklungen umstritten. Mit „Faschisierung“ wählen wir bewusst einen prozessualen Ansatz, der nicht auf Gleichsetzung mit dem deutschen oder italienischen Faschismus oder ihren kolonialen Vorläufern und Kontinuitäten abzielt. Vielmehr sollen Tendenzen aufgezeigt und analysiert werden, deren originäre Einstiege ebenso offen sind wie die Endpunkte, die nicht zuletzt von unserem Handeln abhängen. Die Reihe fragt: Wie lassen sich aktuelle Konflikte und Kräfteverhältnisse verstehen? Welche Strukturen und Machtbeziehungen befeuern faschisierende Dynamiken und welche können ihnen entgegentreten? Und wie verlaufen Prozesse der Faschisierung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern und Kontexten – national wie international? Neben analytischen Perspektiven (historisch, empirisch und theoretisch) werden auch Gegenstrategien diskutiert.
Die semesterübergreifende Vorlesungsreihe (Wintersemester 2025/26 und Sommersemester 2026) findet an verschiedenen Universitäten in Deutschland und Österreich statt, ist für alle Interessierten offen und wird hybrid übertragen, um eine breite, kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Faschisierung zu ermöglichen. Sie wird organisiert von der AG „Was ist Faschisierung“ der Allianz für Kritische und Solidarische Wissenschaft (KriSol).
18–20 Uhr
Vor Ort:
Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin
Raum KAI 1315
Kaiserin-Augusta-Allee 104–106
10553 Berlin
Eine Aufzeichnung des Vortrags ist ↗ hier abrufbar.
18–20 Uhr
Vor Ort:
Universität für angewandte Kunst Wien
Hörsaal 1, EG
Oskar-Kokoschka-Platz 2
1010 Wien
Dieser Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst-Forschung-Geschlecht“ der Universität für Angewandte Kunst Wien statt.
18–20 Uhr
Vor Ort:
Medientheater, Humboldt-Universität zu Berlin
Georgenstraße 47
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Dieser Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung „Prompting Fascism. Medien/Theorien des neuen Faschismus“ an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
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Abdrift ins Autoritäre,
oder Kunsthochschulen als
Orte der Kritik
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